Die Haut (lat. cutis) ist flächenmäßig das größte und funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen Organismus. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen und dient der Wahrung des inneren Gleichgewichts (Homöostase). Die Haut übernimmt wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie und verfügt über vielfältige Anpassungsmechanismen. Warum sind dann allein in Deutschland rund vier Millionen Menschen von Hautkrankheiten betroffen? Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage. Kein anderes Organ des menschlichen Körpers ist als sog. Grenzorgan so vielfältigsten Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt ist wie unsere Haut; und gerade deshalb weist unsere Haut eine so hohe Zahl an krankhaften Veränderungen wie Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte oder Pilze auf.
